Liebesbriefe in der Zeremonie: Vorlesen oder verschenken?

28.07.2025

Sytle Shoot / Fotos von Sabrina Timm

Es gibt kaum etwas Persönlicheres als einen handgeschriebenen Liebesbrief. Worte, die direkt aus dem Herzen kommen. Keine Filtersprache, kein "richtig oder falsch" – nur ihr zwei, echt, ehrlich, verbunden. Deshalb entscheiden sich immer mehr Paare dazu, Liebesbriefe in ihre freie Trauung einzubinden.

Doch dann kommt die Frage:
Vorlesen – oder lieber als Geschenk überreichen?

Beide Varianten haben ihren Zauber. Und beide können den Moment unvergesslich machen – wenn sie zu euch passen. In diesem Beitrag zeige ich euch, worauf ihr achten solltet, um den richtigen Weg für eure Liebesbriefe zu finden.

📖 Variante 1: Die Briefe werden vorgelesen

Das bewirkt es:

  • Ein intensiver, sehr emotionaler Moment vor allen Gästen

  • Persönliche Worte werden hörbar, fühlbar, echt

  • Ihr gebt euch gegenseitig Raum, Gefühle laut auszusprechen – ein Akt der Nähe und des Mutes

Das solltet ihr bedenken:

  • Vorlesen fällt nicht jedem leicht – besonders unter Tränen oder Aufregung

  • Wenn es zu privat oder verletzlich wird, kann es schwerfallen, sich dabei wohlzufühlen

  • Es braucht ein gewisses Maß an Selbstsicherheit

Tipp:
Wählt gezielt einen Ausschnitt oder ein paar Zeilen aus, wenn euch ein ganzer Brief zu viel ist. Oder lest euch die Briefe gegenseitig mit Mikrofon vor – nur wenn ihr es wirklich möchtet.

🎁 Variante 2: Die Briefe werden verschenkt

Das bewirkt es:

  • Die Worte gehören nur euch – ganz privat, ganz bewusst

  • Ihr schafft einen ruhigen, intimen Moment, z. B. beim Getting Ready, beim First Look oder nach der Zeremonie

  • Die Briefe werden ein Erinnerungsstück, das man immer wieder in die Hand nehmen kann

Das solltet ihr bedenken:

  • Die Gäste bekommen diesen Moment nicht mit – das ist völlig in Ordnung, wenn ihr ihn bewusst für euch haltet

  • Es kann helfen, die Übergabe symbolisch in die Zeremonie einzubinden (z. B. durch ein Ritual oder eine Andeutung in der Rede)

Tipp:
Verpackt eure Briefe in schöne Umschläge oder Kisten, die ihr euch vor dem Ja-Wort oder danach übergebt. Das wirkt liebevoll und bewusst – auch ohne große Worte.

💬 Was passt zu euch?

Es gibt kein Richtig oder Falsch – sondern nur das, was zu euch und eurer Art zu lieben passt.
Einige Paare schreiben sich Liebesbriefe, ohne sie jemals vorzulesen. Andere flüstern sich einzelne Sätze ins Ohr. Manche lesen laut, stolpern, lachen – und weinen gemeinsam. Alles darf sein.

Und wenn ihr euch nicht entscheiden könnt?
Macht beides.
Lest eine kleine Passage vor – und verschenkt den Rest des Briefes später in Ruhe.

🧡 Fazit:

Liebesbriefe in der Zeremonie sind kein Muss – aber ein Geschenk.
Ob leise überreicht oder laut gelesen – sie erinnern euch daran, warum ihr euch für diesen Menschen entschieden habt.
Und das ist vielleicht der schönste Moment von allen.


Noch Fragen? Dann schreibt mir.



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